Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen. Der Wirkstoff wurde nur in klinischen Studien der Phase 3 geprüft.
- USAIn den USA nicht zugelassen. Der Wirkstoff wurde in Studien der Phase 3 geprüft, die Entwicklung ist praktisch eingestellt.
Wie es wirkt
CXCR4 und sein Gegenspieler CXCL12 steuern, wie Tumor- und Immunzellen wandern und wie sich das Umfeld eines Tumors verhält. Balixafortide blockiert diesen Signalweg. Im Labor lag die Vermutung nahe, dass Tumoren dadurch empfindlicher auf Chemotherapie reagieren, daher die Kombination mit Eribulin.
Das ist die vermutete Wirkweise. Ein Nutzen für Patientinnen hat sich daraus nicht ergeben.
Was die Forschung zeigt
Eine frühe Phase-1-Studie bei stark vorbehandelten Patientinnen berichtete teilweise Rückbildungen bei etwa 30 % der auswertbaren Personen. Ohne Kontrollgruppe ist das nur ein erster Hinweis.
Die randomisierte Phase-3-Studie FORTRESS verglich die Kombination mit Eribulin allein und verfehlte laut Unternehmensangaben von 2021 ihr primäres Ziel. Die kontrollierte Evidenz spricht daher nicht für einen Nutzen.
| Studie | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| Phase-1-Studie | Mensch, einarmig, metastasierter Brustkrebs | Teilweise Rückbildung bei etwa 30 % der auswertbaren Personen, aber ohne Kontrollgruppe. |
| Phase-3-Studie FORTRESS (2021) | Mensch, randomisiert gegen Eribulin allein | Primäres Ziel verfehlt, Ansprechraten ähnlich wie mit Eribulin allein. |
Nebenwirkungen und Sicherheit
Zur Sicherheit liegen keine belastbaren Zusammenfassungen vor, die hier sinnvoll wiedergegeben werden könnten. Da der Wirkstoff nicht zugelassen ist und die Entwicklung eingestellt wurde, sind sein Nutzen-Risiko-Profil und die Langzeitsicherheit nicht abschließend geklärt. Er ist nicht als Arzneimittel verfügbar.
Häufige Fragen
Ist Balixafortide ein zugelassenes Krebsmedikament?
Wofür wurde Balixafortide untersucht?
Was bedeutet CXCR4-Blockade?
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Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. So arbeitet die Redaktion