Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen; Petrelintid ist eine Prüfsubstanz in klinischer Entwicklung.
- USAIn den USA nicht zugelassen, Prüfsubstanz in klinischer Entwicklung.
Wie es wirkt
Petrelintid aktiviert Amylin-Rezeptoren und gibt das Sättigungssignal des natürlichen Bauchspeicheldrüsenhormons Amylin nach. Damit werden drei Effekte verbunden: weniger Appetit, langsamere Magenentleerung und gehemmtes Glukagon.
Weil der Amylin-Signalweg unabhängig von den GLP-1- und GIP-Inkretinen arbeitet, wird auch eine Kombination mit solchen Wirkstoffen untersucht. Das beschreibt den vermuteten Mechanismus, nicht den belegten Nutzen.
Was die Forschung zeigt
Die Humandaten beruhen bislang auf einer Phase-2-Studie (ZUPREME-1) bei Menschen mit Adipositas ohne Diabetes. Nach 28 Wochen lag der mittlere Gewichtsverlust bei etwa 9 bis 10 %, nach 42 Wochen bei rund 11 %. Es handelt sich um eine einzelne positive, placebokontrollierte Studie.
Phase-3-Studien sind nicht abgeschlossen, daher sind Langzeitwirkung und Langzeitsicherheit offen.
| Studie | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| ZUPREME-1, Phase 2, 42 Wochen | Menschen mit Adipositas ohne Diabetes, gegen Placebo | Mittlerer Gewichtsverlust etwa 9 bis 10 % nach 28 und rund 11 % nach 42 Wochen. |
Nebenwirkungen und Sicherheit
Hauptnebenwirkung war leichte Übelkeit, die Magen-Darm-Verträglichkeit insgesamt ähnelte laut Studie der von Placebo. Langzeitdaten und Daten aus größeren Studien fehlen. Als Prüfsubstanz ist Petrelintid nur im Rahmen klinischer Studien zugänglich.
Was du im Blick behalten solltest
- KörpergewichtDer Gewichtsverlauf ist das zentrale Ergebnis der bisherigen Studie.
- MuskelmasseBeim Abnehmen geht auch Muskelmasse verloren, deshalb zählt nicht nur das Gewicht.
Häufige Fragen
Ist Petrelintid in Deutschland erhältlich?
Was ist Amylin?
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Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. Keine Empfehlung und kein Therapieplan. Welche Werte für dich sinnvoll sind und wie oft, klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. So arbeitet die Redaktion