Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
- USAIn den USA nicht zugelassen.
Wie es wirkt
MOTS-c soll bei Stoffwechselstress in den Zellkern wandern und Gene beeinflussen, die den Stoffwechsel steuern, darunter den Energiesensor AMPK. Das verbessert im Modell die Glukoseverwertung der Muskulatur und die Insulinempfindlichkeit. Sein Blutspiegel sinkt mit dem Alter und steigt nach intensiver Belastung.
In Mäusen verbesserte MOTS-c Leistungsfähigkeit und Stoffwechselwerte. Das sind Zell- und Tierbefunde, kein belegter Nutzen beim Menschen.
Was die Forschung zeigt
Die Belege sind überwiegend präklinisch. Beim Menschen wurde vor allem beobachtet, dass der körpereigene MOTS-c-Spiegel nach Training steigt. Das sagt nichts darüber aus, ob zugeführtes MOTS-c dieselbe Wirkung hätte.
Abgeschlossene Studien mit verabreichtem MOTS-c zu Stoffwechsel oder Leistung gibt es nicht. Der vermarktete Nutzen ist beim Menschen unbewiesen.
| Studie | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| Zell- und Nagetierstudien | Zellen und Tiere | Quelle der Befunde zu Stoffwechsel und Belastbarkeit, zusammengefasst in Übersichtsarbeiten. |
| Beobachtungsstudien beim Menschen | Mensch, Beobachtung | Der körpereigene MOTS-c-Spiegel steigt nach körperlicher Belastung. |
Nebenwirkungen und Sicherheit
Es gibt keine begutachteten Sicherheitsdaten am Menschen, und auch der FDA liegen laut Quelle keine Daten zur Anwendung beim Menschen vor. Die Langzeitsicherheit ist völlig unbekannt. Zusätzlich sind Produkte aus dem Internet nicht qualitätsgeprüft: Verunreinigungen, falscher Gehalt und mangelnde Sterilität sind möglich.
Was du im Blick behalten solltest
- NüchternglukoseMOTS-c soll im Modell die Glukoseverwertung beeinflussen, beim Menschen ist das nicht belegt.
- InsulinIm Modell soll MOTS-c die Insulinempfindlichkeit beeinflussen, beim Menschen ist das unbelegt.
Häufige Fragen
Ist MOTS-c ein Medikament?
Was bedeutet mitochondriales Peptid?
Ist MOTS-c im Sport erlaubt?
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Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. Keine Empfehlung und kein Therapieplan. Welche Werte für dich sinnvoll sind und wie oft, klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. So arbeitet die Redaktion