Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
- USAIn den USA nicht zugelassen.
Wie es wirkt
Humanin soll Zellen schützen, das Überleben von Nervenzellen unterstützen, den programmierten Zelltod verringern und die Insulinempfindlichkeit verbessern. In Labor- und Tierversuchen schützte es Neuronen, und bei Würmern und Mäusen wurde es mit längerer Lebens- und Gesundheitsspanne in Verbindung gebracht.
Das sind vorklinische Befunde. Ob diese Mechanismen beim Menschen einen Nutzen bringen, ist nicht gezeigt.
Was die Forschung zeigt
Im Labor wird Humanin von Stützzellen im Gehirn freigesetzt und kann den Verlust von Verbindungen zwischen Nervenzellen verhindern. Tierstudien berichten von Effekten auf Lebens- und Gesundheitsspanne.
Beim Menschen lässt sich Humanin im Blut messen, doch Studien widersprechen sich, ob die Spiegel mit dem Alter sinken oder steigen. Interventionsstudien, die Humanin als Therapie testen, gibt es nicht.
| Studie | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| Laborstudien | Zellkulturen | Humanin kann den Verlust neuronaler Verbindungen verhindern |
| Tierstudien | Würmer und Mäuse | Effekte auf Lebens- und Gesundheitsspanne berichtet |
| Beobachtungsstudien | Menschen, Blutspiegel | Uneinheitlich, ob die Spiegel mit dem Alter fallen oder steigen |
Nebenwirkungen und Sicherheit
Zur Sicherheit beim Menschen gibt es kaum Daten, da keine Therapiestudien vorliegen. Langzeitrisiken sind unbekannt.
Produkte, die ohne Zulassung verkauft werden, unterliegen keiner Qualitätskontrolle. Verunreinigungen und falsche Gehaltsangaben sind möglich. Über eine Anwendung sollte nur ein Arzt entscheiden.
Häufige Fragen
Ist Humanin ein Medikament?
Warum wird Humanin mit Langlebigkeit verbunden?
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Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. So arbeitet die Redaktion