Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
- USAIn den USA nicht zugelassen.
Wie es wirkt
Hexarelin aktiviert den Rezeptor für Wachstumshormon-Sekretagoga (Ghrelin-Rezeptor) an der Hirnanhangdrüse und löst so pulsartige Ausschüttungen von Wachstumshormon aus. Zusätzlich bindet es an den Rezeptor CD36 im Herz-Kreislauf-System, woraus sich ein vom Wachstumshormon unabhängiges Interesse an Herzwirkungen ergibt.
Bei wiederholter Anwendung wird eine teilweise Gewöhnung beschrieben, die Antwort des Wachstumshormons nimmt ab. Die beworbenen Effekte sind aus dem Hormonanstieg abgeleitet.
Was die Forschung zeigt
Die Daten am Menschen sind kurze pharmakologische Studien. Bei gesunden Männern löste Hexarelin einen stärkeren Anstieg des Wachstumshormons aus als GHRH und wirkte mit diesem synergistisch, das ist ein Hormonbefund und kein klinisches Ergebnis. Herzwirkungen sind überwiegend aus experimentellen Modellen und Übersichtsarbeiten bekannt.
Kontrollierte Humanstudien zu Muskelaufbau, Erholung oder Anti-Aging liegen nicht vor.
| Studie | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| Hormonstudie bei gesunden Männern | Gesunde Männer, Vergleich mit GHRH | Größerer Anstieg des Wachstumshormons als unter GHRH, synergistisch in Kombination. |
Nebenwirkungen und Sicherheit
Zur Langzeitsicherheit beim Menschen gibt es keine belastbaren Daten. Die Substanz ist als Arzneimittel nicht geprüft, und Produkte aus dem Internet sind weder auf Reinheit noch auf Gehalt kontrolliert. Im Sport ist der Stoff verboten.
Was du im Blick behalten solltest
- IGF-1Ghrelin-Rezeptor-Agonisten regen die Wachstumshormonachse an und können den IGF-1-Wert beeinflussen.
- NüchternglukoseEine veränderte Wachstumshormonachse kann den Zuckerstoffwechsel beeinflussen.
Häufige Fragen
Ist Hexarelin dasselbe wie Examorelin?
Ist Hexarelin im Sport verboten?
Was ist der Unterschied zu Ipamorelin?
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Peptid-BibliothekDiese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. Keine Empfehlung und kein Therapieplan. Welche Werte für dich sinnvoll sind und wie oft, klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. So arbeitet die Redaktion