Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
- USAIn den USA von der FDA nicht freigegeben.
Wie es wirkt
GHRP-2 bindet am Wachstumshormon-Sekretagogen-Rezeptor (Ghrelin-Rezeptor) der Hypophyse. Das löst einen Schub an Wachstumshormon aus, der nachgeschaltet den IGF-1-Spiegel anhebt. Zudem können Hormone wie Cortisol und Prolaktin leicht ansteigen, und wie andere Ghrelin-Nachahmer kann der Stoff den Appetit anregen.
Die beworbenen Wirkungen auf Muskeln und Erholung werden aus diesem Hormoneffekt abgeleitet, sind aber nicht nachgewiesen.
Was die Forschung zeigt
Die validierten Humandaten betreffen die Diagnostik. GHRP-2 wird eingesetzt, um die Wachstumshormonreserve der Hypophyse zu testen. Das ist ein Untersuchungsverfahren und keine Therapiestudie.
Kontrollierte Studien am Menschen, die zeigen, dass GHRP-2 Muskeln, Fett, Erholung oder Alterungsprozesse verbessert, gibt es nicht. Die beworbenen Anwendungen beruhen allein auf der Fähigkeit, Wachstumshormon freizusetzen.
Nebenwirkungen und Sicherheit
Zu Nutzen und Sicherheit einer dauerhaften Anwendung liegen keine kontrollierten Daten vor. Als Klasseneffekte der Ghrelin-Nachahmer gelten ein Anstieg von Cortisol und Prolaktin sowie gesteigerter Appetit; die Langzeitfolgen einer wiederholten Anregung der Wachstumshormonachse sind nicht geklärt.
Produkte aus dem Graumarkt unterliegen keiner Qualitätskontrolle, Reinheit und Gehalt können abweichen. Im Sport ist GHRP-2 jederzeit verboten.
Was du im Blick behalten solltest
- IGF-1GHRP-2 regt die Ausschüttung von Wachstumshormon an, was den IGF-1-Spiegel beeinflussen kann.
- CortisolAls Klasseneffekt der Ghrelin-Nachahmer kann der Cortisolspiegel ansteigen.
- ProlaktinAuch das Prolaktin kann durch Ghrelin-Nachahmer ansteigen.
- NüchternglukoseWachstumshormon kann den Blutzucker beeinflussen.
Häufige Fragen
Ist GHRP-2 in Deutschland erhältlich?
Ist GHRP-2 im Sport erlaubt?
Was ist der Unterschied zwischen GHRP-2 und Wachstumshormon?
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Peptid-BibliothekDiese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. Keine Empfehlung und kein Therapieplan. Welche Werte für dich sinnvoll sind und wie oft, klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. So arbeitet die Redaktion