Zulassung
- EUKosmetischer Inhaltsstoff nach der EU-Kosmetikverordnung; Kosmetika brauchen keine Arzneimittelzulassung, der Hersteller muss ihre Sicherheit belegen.
- USAIn den USA nicht als Arzneimittel zugelassen.
Wie es wirkt
Pigmentzellen (Melanozyten) bilden mehr Melanin, wenn das Hormon alpha-MSH an ihren MC1R-Rezeptor bindet. Nonapeptide-1 soll mit alpha-MSH um diesen Rezeptor konkurrieren und so das Signal zum Anschalten der melaninbildenden Enzyme abschwächen. In Zellversuchen dient es als Vergleichssubstanz, die die Melaninbildung senkt.
Der Ansatz ist eher vorbeugend: Es soll das Entstehen neuer Pigmentflecken bremsen, bestehende werden nicht abgebaut. In Produkten wird der Nutzen nur als helleres, gleichmäßigeres Hautbild beschrieben.
Was die Forschung zeigt
Die Evidenz ist dünn und überwiegend labortechnisch. In einer Zellstudie kam Nonapeptide-1 als bekannter alpha-MSH-Blocker zum Vergleich zum Einsatz und bestätigte dort die pigmenthemmende Aktivität. Der Hersteller berichtet über aufhellende Effekte in der Haut, eine unabhängige, begutachtete Humanstudie zum Wirkstoff wurde nicht gefunden.
Nebenwirkungen und Sicherheit
Nonapeptide-1 gilt in kosmetischen Konzentrationen als gut verträglich und wenig reizend. Unabhängige Sicherheitsdaten am Menschen sind begrenzt, bei empfindlicher Haut kann ein Test an einer kleinen Stelle sinnvoll sein.
Häufige Fragen
Ersetzt Nonapeptide-1 den Sonnenschutz?
Bleicht Nonapeptide-1 die Haut?
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Quellen
Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. So arbeitet die Redaktion