Nonapeptide-1

Nonapeptide-1 (Melanostatine) ist ein Kosmetikpeptid für ein gleichmäßigeres Hautbild. Belege: Laborstudien und Herstellerangaben, Humanstudien fehlen.

Wirkstoffklasse
Kosmetisches Aufhellungspeptid (MC1R-Antagonist)
Bereich
Haut & Alterung
Status
Kosmetischer Wirkstoff
Studienlage
Kaum untersucht
Aktualisiert
30. Oktober 2026

Zulassung

  • EU
    Kosmetischer Inhaltsstoff nach der EU-Kosmetikverordnung; Kosmetika brauchen keine Arzneimittelzulassung, der Hersteller muss ihre Sicherheit belegen.
  • USA
    In den USA nicht als Arzneimittel zugelassen.

Wie es wirkt

Pigmentzellen (Melanozyten) bilden mehr Melanin, wenn das Hormon alpha-MSH an ihren MC1R-Rezeptor bindet. Nonapeptide-1 soll mit alpha-MSH um diesen Rezeptor konkurrieren und so das Signal zum Anschalten der melaninbildenden Enzyme abschwächen. In Zellversuchen dient es als Vergleichssubstanz, die die Melaninbildung senkt.

Der Ansatz ist eher vorbeugend: Es soll das Entstehen neuer Pigmentflecken bremsen, bestehende werden nicht abgebaut. In Produkten wird der Nutzen nur als helleres, gleichmäßigeres Hautbild beschrieben.

Was die Forschung zeigt

Die Evidenz ist dünn und überwiegend labortechnisch. In einer Zellstudie kam Nonapeptide-1 als bekannter alpha-MSH-Blocker zum Vergleich zum Einsatz und bestätigte dort die pigmenthemmende Aktivität. Der Hersteller berichtet über aufhellende Effekte in der Haut, eine unabhängige, begutachtete Humanstudie zum Wirkstoff wurde nicht gefunden.

Nebenwirkungen und Sicherheit

Nonapeptide-1 gilt in kosmetischen Konzentrationen als gut verträglich und wenig reizend. Unabhängige Sicherheitsdaten am Menschen sind begrenzt, bei empfindlicher Haut kann ein Test an einer kleinen Stelle sinnvoll sein.

Häufige Fragen

Ersetzt Nonapeptide-1 den Sonnenschutz?

Bleicht Nonapeptide-1 die Haut?

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Peptid-Bibliothek

Quellen

  1. EU-Kommission: CosIng, Datenbank für kosmetische Inhaltsstoffe

Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. So arbeitet die Redaktion