Zulassung
- EUIn der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
- USAIn den USA nicht zugelassen.
Wie es wirkt
IGF-1 LR3 aktiviert den IGF-1-Rezeptor und löst damit Wachstumssignale aus, die in Zell- und Tierversuchen die Muskeleiweißbildung fördern. Durch eine Aminosäure-Veränderung und eine zusätzliche Kette am Ende bindet es schlechter an Trägerproteine, und seine Wirkung hält länger an.
Im Labor förderte es die Reifung von Muskelzellen. Bei Mäusen mit krebsbedingtem Muskelschwund begrenzte es den Muskelabbau, beschleunigte aber das Tumorwachstum. Das zeigt die Sorge, die mit starker IGF-Signalgebung verbunden ist: Sie fördert auch Zellwachstum allgemein.
Was die Forschung zeigt
Die Evidenz ist präklinisch. Zell- und Mausversuche zeigen Muskelzellwachstum und, im Krebsmodell, weniger Muskelverlust bei schnellerem Tumorwachstum. Klinische Studien am Menschen, die Muskelaufbau oder Leistung belegen, gibt es nicht. Der beworbene Nutzen ist beim Menschen unbewiesen.
| Studie | Modell | Ergebnis |
|---|---|---|
| Mausmodell der krebsbedingten Kachexie | Tier (Maus) | Weniger Muskelverlust, aber beschleunigtes Tumorwachstum. |
Nebenwirkungen und Sicherheit
Humane Sicherheitsdaten fehlen. Stark wachstumsfördernde IGF-Signale gelten als Risiko für Tumorwachstum, wie ein Tierversuch zeigte. Weitere mögliche Folgen einer künstlichen Anhebung von IGF-Signalen sind nicht untersucht.
Produkte aus dem Internet unterliegen keiner Arzneimittelkontrolle; Reinheit, Menge und Keimfreiheit sind nicht gesichert. IGF-1 und seine Abkömmlinge stehen auf der Dopingliste der WADA.
Was du im Blick behalten solltest
- IGF-1Künstliche IGF-Signale können den körpereigenen IGF-1-Spiegel beeinflussen.
- NüchternglukoseIGF-ähnliche Wirkstoffe können den Blutzucker beeinflussen.
Häufige Fragen
Ist IGF-1 LR3 ein Medikament?
Ist IGF-1 LR3 im Sport erlaubt?
Gibt es Studien zum Muskelaufbau beim Menschen?
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Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. Keine Empfehlung und kein Therapieplan. Welche Werte für dich sinnvoll sind und wie oft, klärst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. So arbeitet die Redaktion