DSIP

DSIP, das Delta-Schlaf-induzierende Peptid, wird als Schlaf- und Stressmittel vermarktet. Die Studien am Menschen sind alt, klein und uneinheitlich.

Wirkstoffklasse
Neuromodulatorisches Nonapeptid
Bereich
Gehirn & Schlaf
Status
Ohne Zulassung verkauft
Studienlage
Kaum untersucht
Aktualisiert
30. Oktober 2026

Zulassung

  • EU
    In der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
  • USA
    In den USA nicht zugelassen.

Wie es wirkt

Dem Peptid werden Rollen bei der Schlafregulation, bei der Steuerung der Stressachse (HPA-Achse) und als Antioxidans zugeschrieben. Ein gesicherter Rezeptor und ein klarer Wirkmechanismus sind nicht bekannt.

Der Name stammt aus frühen Tierversuchen zum Schlaf, die bis heute nicht klären, ob und wie DSIP den menschlichen Schlaf beeinflusst.

Was die Forschung zeigt

Die Daten am Menschen sind dünn und alt. Einige kleine Studien aus den 1980er und 1990er Jahren untersuchten DSIP bei Schlaflosigkeit, chronischen Schmerzen und Entzug und kamen zu uneinheitlichen Ergebnissen. Die meisten waren klein und unkontrolliert.

Moderne, sauber durchgeführte Studien, die einen reproduzierbaren Nutzen zeigen, gibt es nicht. Ein Schlaf- oder Stressnutzen beim Menschen ist deshalb nicht belegt.

Nebenwirkungen und Sicherheit

Zur Sicherheit gibt es keine verlässlichen modernen Daten, die Langzeitwirkungen sind unbekannt. Produkte aus dem Internet unterliegen keiner Arzneimittelkontrolle, Reinheit, Menge des Wirkstoffs und Verunreinigungen sind nicht überprüft. Bei Schlafproblemen sollte ärztlich abgeklärt werden, woran es liegt.

Häufige Fragen

Ist DSIP ein Schlafmittel?

Wofür steht die Abkürzung DSIP?

Ist DSIP in Deutschland erhältlich?

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Peptid-Bibliothek

Quellen

  1. PubMed 862769

Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sie ist keine Empfehlung, einen Wirkstoff anzuwenden. So arbeitet die Redaktion